Neue Grenzen aufstoßen – auch 50 Jahre danach

Posted on : 12-04-2011 | By : admin | In : Blog

50 Jahre ist es her, als der erste Mensch die Erde und deren schützende Atmosphäre verlassen hat, um ins Weltall aufzubrechen. 108 Minuten hat der erste bemannte Flug ins Weltall gedauert. Der Pilot Juri Gagarin wurde in der damaligen Sowjetunion wie ein Popstar bewundert, aber auch in den Westen eingeladen und dort beglückwünscht.

Die große Aufmerksamkeit wurde Juri Gagarin nicht nur zuteil, weil dieser der erste Mensch im All war, sondern auch, weil er damit eine neue Ära eingeleitet und Grenzen überschritten bzw. aufgestoßen hat. Grenzen aufzustoßen und zu überwinden ist unserer Ansicht nach heute wichtiger denn je. Wenngleich unsere Grenzen heute andere sind, als die Gagarins, ist die Zielsetzung die Gleiche geblieben.

Wir als officework beispielsweise möchten die heutige Arbeits- und Geschäftswelt verändern und nach unseren Möglichkeiten Positives dazu beitragen. Auch hier gilt es Grenzen in den Köpfen vieler Menschen einzureißen und zu überwinden. Glücklicherweise stehen wir mit dieser Meinung nicht ganz alleine da.

Was vor allem unsere Leser aus dem Ausland nicht unbedingt wissen können ist, dass wir quasi Tür an Tür mit DreamAcademia arbeiten. Eine Gemeinschaft und gleichzeitig Plattform aus und für offene und frei denkende Menschen, die neue Wege gehen möchten, um Großes zu erreichen.

Viele Beispiele von Talenten und “Träumern”, die die DreamAcademia in den letzten Jahren gefördert und präsentiert haben, weisen die Richtung. Ein Traum der DreamAcademia selbst ist es, das Dreamicon Valley, in dem auch wir unseren Sitz haben, weiter auszubauen und zu verändern – Raum für Menschen zu schaffen, die über den Tellerrand blicken und Neues schaffen möchten. Auch hier im Dreamicon Valley gibt es ein Beispiel für Grenzen, die bereits verschwunden sind. Direkt an der österreichisch-ungarischen Grenze verlief hier einst die Grenze zwischen Ost- und West. Heute sind diese Grenzen verschwunden. Sowohl politisch, als auch in den Köpfen der Menschen.

5 Blogger, die man kennen sollte

Posted on : 02-02-2011 | By : admin | In : Blog

Wer viel mit dem Internet zu tun hat und möglicherweise sogar im Web-Bereich arbeitet, der holt sich meist auch seine Informationen und Neuigkeiten aus dem Web. Faszinierend dabei ist natürlich, dass es durch das Internet möglich ist, etwas über andere Menschen zu erfahren, die man nicht persönlich kennt und vielleicht auch nie persönlich kennenlernen wird. Viele außergewöhnliche Persönlichkeiten führen eigene Blogs und geben dabe häufig Tipps und nicht selten auch Persönliches preis. Einige davon möchten wir hier vorstellen.

Corbett Barr:
Dieser Mann ist das, was man einen digitalen Nomaden nennt. Gemeinsam mit seiner Frau lebt er die eine Hälfte des Jahres in Mexiko, die andere in den USA. Dazwischen unternimmt er einige andere, exotische Trips. Die Freiheiten des Internets erlauben es ihm, sein Business von jedem Ort der Welt aus weiter auszubauen. In seinem Blog gibt er nützliche Tipps zu den Themen Reisen, Online-Business und Lifestyle-Design. Besonders wertvoll erweist sich das regelmäßige Lesen seines Blogs, wenn Corbett ab uns zu auch auf Aktionen verschiedener Netzwerke oder Unternehmen aufmerksam macht, auf die man ansonsten wohl nicht so einfach stoßen würde.

Gretchen Ruben:
In Ihrem Blog “The Happiness Project” gibt die Bestsellerautorin Gretchen Ruben hilfreiche Tipps und Denkansätze vor, mit denen sich das Leben glücklicher gestalten lässt. Schon beim Lesen ihrer Blog-Einträge hat man das Gefühl, glücklicher zu sein und erfährt auch nicht selten etwas über sich selbst. Der Blog gestaltet sich häufig wie eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für ein glücklicheres Leben. Denn Gretchen zeigt, wie schon einfache Änderungen der Lebensgewohnheiten und andere Denkmuster zu einer neuen Sichtweise auf  das eigene Lebensumfeld und andere Bereiche führen können.

Tim Ferriss:
Wer diesen Mann nicht kennt, der muss die letzten Jahre unter einem Stein gelebt haben. Denn Tim Ferris hat seit der Veröffentlichung seines Bestseller-Buches “Die 4-Stunden Arbeitswoche” eine steile Karriere hinter sich. Er selbst bezeichnet sich als Life Hunter und hat nicht nur aufgrund seiner unorthodoxen Herangehensweisen an neue Herausforderungen und seine Business-Ideen eine riesige, globale Fangemeinde. Er ist auch als Business Angel und Adviser gefragt und tingelt rund um die Welt, um Vorträge über sein Tun und seine Erfahrungen zu halten. Vor Kurzem brachte er sein Buch “The 4 hour Body” heraus, in dem er dem Leser Möglichkeiten für ein gesünderes und sportliches Leben aufzeigt, die man in keinem Fitness-Ratgeber nachlesen kann.

Kevin Rose:
In San Francisco kennt man sich. So kommt es auch nicht von ungefähr, dass der Gründer von digg.com auch regelmäßig in Tim Ferris Blog in der gemeinsamen Random Show zu sehen ist. In seinem eigenen Blog weist der Technik-Freak immer wieder auf innovative und nützliche Programme, interessante Webseiten oder die neueste Hardware hin, die im Silicon Valley gerade in den Startlöchern scharrt.

Shay Carl:
Genau genommen ist Shay Carl kein Blogger, sondern ein Vlogger. Denn über den eigenen YouTube Channel können Fans der Shaytards, wie Shay seine Familie nennt, jeden Tag im Leben des bunten Haufens mitverfolgen. Dabei gibt der ehemalige Radiomoderator nicht nur anschaulich Tipps zur unkonventionellen und meist auch sehr humorvollen Kindererziehung, sondern resümiert ab und an auch immer wieder darüber, worum es im Leben eigentlich geht oder gehen sollte.

Interessante Internet Messen und Tech-Events 2011

Posted on : 30-12-2010 | By : admin | In : Blog

IFA BERLIN Your World of Consumer Electronics 2. – 7. September 2011

DMS Expo Stuttgart 20. – 22. September 2011

digimedia Düsseldorf 07. – 09. April 2011

Cebit Hannover 01. – 05. März 2011

Games Convention Leipzig 07. – 10. Juli 2011

Internet World München 12. – 13. April 2011

DMX Wien 05. – 06. April 2011

Solutions Intranet & Collaboratif Paris 08. – 10. März 2011

Medpi Monaco 17. – 20. Mai 2011

TheNextWeb Amsterdam 27. – 29. April 2011

OMExpo Madrid 16. – 17. März 2011

Mobile World Congress Barcelona 14. – 17. Februar 2011

ad:tech London 21. – 22. September 2011

E Commerce Expo London 11. – 12. Oktober 2011

New Adventures in web design Nottingham 20. Januar 2011

Internet Messen und Technologie-Events geben neue Impulse und setzen Trends in der Branche. Hier einige interessante Events in Europa. Weitere Events nehmen wir gerne in die Liste auf.

140 Zeichen für ein Halleluja! 5 Möglichkeiten, Twitter zu nutzen

Posted on : 02-12-2010 | By : admin | In : Blog

Die Microblogging-Plattform Twitter gehört mittlerweile zu den bekanntesten Web-Plattformen weltweit. Twitter ermöglicht es, mit jeweils maximal 140 Zeichen, Kurzmitteilungen und Statusmeldungen abzugeben und die eigene Community, die so genannten “followers” somit schnell und kurz über Neuigkeiten zu informieren.

Viele Privatpersonen nutzen heute Twitter, um ihre eigenen Freunde und die, die es noch werden wollen, darüber zu informieren, was sie gerade machen oder denken. Doch auch Unternehmen, darunter bekannte Marken wie Vodafone, Red Bull oder Virgin, haben Twitter bereits als zusätzlichen Kommunikationskanal für sich entdeckt.

Nur ein kleiner Teil der Twitter-User weiß aber tatsächlich, wie vielfältig die Möglichkeiten sind, um die Microblogging-Plattform zu nutzen. Daher hier 5 Möglichkeiten, wie Twitter effektiv eingesetzt werden kann:

1. Unternehmens-News-Werbekanal: Twitter als zusätzlichen Werbekanal zu nutzen, gehört sicherlich zu den häufigsten Einsatzgebieten von Twitter. Indem in den Statusmeldungen Links zu eigenen Werbeinhalten oder interessanten Angeboten getwittert werden, ist es möglich, interessierte Mitleser über neue Aktionen und Angebote zu informieren. Auch kann im Twitter-Status ein Verweis auf einen neuen Blogeintrag erfolgen, wie wir dies ebenfalls tun. Somit werden Twitter-User, die uns folgen, direkt in Ihrem Twitter-Account darüber informiert, dass  im officework Blog ein neuer Blogeintrag online gestellt wurde.

2. Twitterwall/Event-Twittering: Bei Firmenevents, Diskussionsrunden und anderen Veranstaltungen wird häufig eine Twitterwall (Monitor oder Leinwand) aufgebaut, wo alle Tweets, die sich in diesem Moment gerade auf den Event beziehen, präsentiert werden können. Dafür wird im Vorfeld ein bestimmter #Hashtag definiert, den alle User in ihren Tweets einbinden müssen, die an der Twitter-Diskussion zum Event teilnehmen möchten. Nicht nur Teilnehmer am Event können Tweets schreiben, sondern ebenso können auch Nutzer, die die Veranstaltung beispielsweise via Livestream verfolgen, den Hashtag einbinden und somit ihre Kommentare auf der Twitterwall posten.

3. Emergency-Tweets: Eine leider von vielen Unternehmen noch vernachlässigte Möglichkeit, um Twitter sinnvoll zu nutzen, besteht darin, die Kunden in Notfällen oder bei Störungen schnell mit Statusupdates zu versorgen. So informieren beispielsweise einige deutsche Energieversorger und Internetprovider ihre Kunden bereits vorbildlich via Twitter über die Reparaturarbeiten, wenn es zu Netzausfällen gekommen ist. Dadurch kann der Ansturm im Callcenter der Anbieter deutlich niedriger gehalten werden, da die Kunden sich selbst durch Twitter über den Fortschritt der Wiederherstellungsarbeiten informieren können.

4. Kaufanreiz für Twitter-User: Viele Unternehmen nutzen Twitter auch gezielt, um ihren Umsatz zu steigern. Hierbei werden bestimmte Rabatte beispielsweise lediglich an Twitter User vergeben, die dem Twitterkanal des Unternehmens folgen und somit auch über die Rabattaktion informiert werden. So wird auf Twitter beispielsweise ein Gutscheincode gepostet, mit dem Produkte im Shop günstiger gekauft werden können. Damit können gleich zwei Effekte erzielt werden. Einerseits kann der Shopumsatz angekurbelt werden, andererseits besteht ein Nebeneffekt aber häufig auch in der Vergrößerung der eigenen Twitter-Community, da die User auch zukünftig ähnliche Aktionen nicht verpassen wollen.

5. Twitter-Recherche: Was denken meine follower/Kunden über mich bzw. über mein Unternehmen? Eine Frage, die viele Twitter-User sehr interessiert. Durch Twitter ist es möglich, dieser Frage auf den Grund zu gehen. Denn im eigenen Twitter Account wird die Funktion geboten, alle Tweets in Twitter abzufragen, die den eigenen Namen erwähnen. Somit lässt sich rasch abfragen, wer über einen spricht und auch was getwittert wird. Darüber hinaus kann auch nach anderen Begriffen, beispielsweise nach den eigenen Produktbezeichnungen, gesucht werden, um Tweets dazu zu filtern. Diese Funktionen sind eine hilfreiche Unterstützung, wenn man herausfinden möchte, was die Community denkt!

Wie diese 5 Beispiele hoffentlich anschaulich zeigen, ist Twitter nicht etwa nur eine Spielerei für Software-Freaks, sondern kann auch zu einem wichtigen Kommunikationskanal für Unternehmen werden.

Google Instant Preview

Posted on : 23-11-2010 | By : admin | In : Uncategorized

Mehr oder weniger heimlich, still und leise hat der Suchmaschinengigant Google seiner neuesten Instant Search-Funktion noch ein weiteres Tool hinzugefügt. Nämlich die Google Instant Preview. In unseren Augen ist dieses neue Tool bei der Suche nach bestimmten Inhalten sogar noch hilfreicher als die eigentliche Instant Search. Denn hiermit hat der Suchende die Möglichkeit, schon eine kleine Vorschau von der jeweiligen Seite zu erhalten, die er in den Suchmaschinenergebnissen angezeigt bekommt.

Die Google Instant Preview ist bei der Suche üblicherweise nicht automatisch eingestellt. Doch um die Vorschau angezeigt zu bekommen, genügt bereits ein Klick in den Text bei dem gewünschten Suchergebnis. Somit erhält man im rechten Bereich der Seite eine kleine Vorschau der jeweiligen Webseite präsentiert und kann sich einen besseren Eindruck davon machen ohne sie angeklickt zu haben. Sogar ein kleiner Textausschnitt wird vergrößert in der Preview dargestellt und orange eingerahmt. Um sich weitere Vorschauen anzeigen zu lassen, genügt es dann, den Mauszeiger über die jeweiligen Suchergebnisse zu bewegen. Die Google Instant Preview wird dann automatisch im rechten Bereich der Seite angezeigt.

Die Google Instant Preview funktioniert natürlich nicht bei den über Google Adwords bezahlten Suchanzeigen. Denn damit würde sich der Suchmaschinenanbieter wohl ins eigene Fleisch schneiden, da sich die Klickrate sicherlich schnell um einiges reduzieren würde.

Google erobert die Lüfte

Posted on : 16-11-2010 | By : admin | In : Blog

Der Suchmaschinengigant Google scheint keinen Bereich auszulassen, in den er nicht seine Fühler ausstreckt. Was die Lufthansa vor einigen Jahren begann, dann wieder aber einstellen musste, ehe das Projekt neu gestartet wird, liegt auch Google nicht fern. Denn auch Google will die Lüfte erobern und bietet in Zusammenarbeit mit einigen US-amerikanischen Airlines bereits Internet on board.

Wofür bei anderen Airlines kilobytegenau hohe Gebühren verlangt werden, kann bei den mit Google kooperierenden Airlines kostenlos genutzt werden. Denn auf Inlandsflügen von Virgin America, Delta und Air Tran kann Google WLAN kostenlos genutzt werden. Somit muss auch in 10.000 Metern Höhe nicht auf die Internetanbindung verzichtet werden.

Leider handelt es sich derzeit nur um eine vorrübergehende Aktion, die noch bis zum 02. Januar 2011 von Passagieren in den USA in Anspruch genommen werden kann. Wer sein Notebook, Smartphone oder Handy mit an Board nimmt, kann sich dann einfach mittels Wifi einloggen und lossurfen.

CAPTCHA: Die Software, die Softwares erkennt

Posted on : 03-11-2010 | By : admin | In : Blog

Auf den Irrwegen des Internets stößt man oftmals auf so genannte Captcha Codes. Viele fragen sich bis heute, was es mit diesen Codes auf sich hat. Häufig treten sie auf, wenn man beispielsweise in einem Online Shop oder einer anderen Plattform sein Passwort schon zum 7-ten Mal falsch eingegeben hat und dann zusätzlich zum 8. Mal auch noch aufgefordert wird, den Captcha Code abzuschreiben.

Die Abkürzung Captcha steht für Completely Automated Public Turing test to tell Computers an Humans Apart. Captcha soll somit dazu dienen Computerprogramme von Menschen zu unterscheiden. Denn kriminelle Phishing-Diebe versuchen häufig, mit automatischen Programmen an die Zugangsdaten von Mitgliedern diverser Plattformen zu kommen. Wird nun ein Passwort mehrmals hintereinander falsch eingegeben, so besteht der Verdacht, dass es sich um ein solches Programm handelt, das verschieden Passwörter ausprobiert.

Um zu überprüfen, ob es sich um ein Computerprogramm oder um einen Menschen handelt, der einfach sein Passwort vergessen hat, wird zusätzlich der Captcha Code angezeigt, der abgetippt werden muss. Dabei handelt es sich um eine Grafik, in der eine Buchstaben- und Zahlenkombination angezeigt wird, die meist keinen großen Sinn ergibt und teilweise auch verschwommen dargestellt wird. Dies deshalb, damit nur ein Mensch die Buchstaben und Zahlen richtig erkennen kann, eine Software jedoch nicht. Somit kann leicht getestet werden, ob es sich beim Nutzer um einen echten Menschen handelt oder sich aber ein Computerprogramm daran versucht, an die Zugangsdaten zu gelangen.

E-Commerce ist bedeutender Teil der Wirtschaft

Posted on : 01-11-2010 | By : admin | In : Blog

Die Zeiten, als E-Commerce als netter Zeitvertreib einiger ambitionierter Händler und Computertüftler abgetan wurde, sind glücklicherweise lange vorbei. Der Wert von Online Shops und anderen Formen von E-Commerce ist mittlerweile anerkannt. So trägt der E-Commerce heute bereits kräftig zum nationalen BIP bei.

In vielen OECD-Ländern wird die Internetwirtschaft bereits als Konjunkturmotor angesehen. Denn natürlich hängen auch am E-Commerce viele andere Branchen, die damit verbunden sind, aber natürlich auch vom Online Business abhängig sind. Einen großen Anteil an der Wertschöpfung haben etwa auch die vorausgehenden Dienstleistungen der Provider, um die Internetzugänge überhaupt zu schaffen.

Alleine in Großbritannien liegt der Wert, den das Internetgeschäft zum Bruttoinlandsprodukt beiträgt, derzeit bei fast 115 Mrd. Euro. Das sind immerhin rund 7,2 Prozent der britischen Wirtschaftsleistung. In Deutschland liegt der prozentuelle Wert sogar noch höher. Platz 1 unter den OECD-Ländern belegt hier übrigens Dänemark. In allen Ländern jedoch ist ein Wachstum zu verzeichnen.

Hamburg will sich als E-Commerce Standort positionieren

Posted on : 11-10-2010 | By : admin | In : Blog

Die Hansestadt Hamburg kann auf eine langjährige Tradition als Handelszentrum zurückblicken. Auch heute ist der Hamburger Hafen einer der größten Häfen Europas und Hamburg ein wichtiger Umschlagplatz für den Kontinent. Um auch im 21. Jahrhundert diese tragende Rolle nicht zu verlieren, legt die Stadt bereits die Weichen.

Die Millionenmetropole hat die Zeichen der Zeit erkannt und sich das Ziel gesetzt, sich als führender Standort für den Onlinehandel zu positionieren. Schon jetzt haben wichtige Onlineunternehmen in der Stadt ihren Sitz. So befindet sich hier etwa die Zentrale von Google Deutschland, aber steuern auch Unternehmen wie Tschibo oder Otto von hier aus ihre Online-Handelsgeschäfte.

Im Bestreben, noch weitere, innovative Unternehmen aus dem E-Commerce Bereich nach Hamburg zu locken und den zukunftsträchtigen Wirtschaftsstandort zu stärken, will die Stadt gemeinsam mit dem Netzwerk Hamburg@work in den nächsten 3 Jahren rund 750.000 Euro in ein vielfältiges Aktionsprogramm investieren. Damit soll vor allem die Stellung Hamburgs im Onlinehandel im Vergleich mit Standorten wie München oder London gefördert werden.

Vom Schusterjungen und dem Hurenkind

Posted on : 08-10-2010 | By : admin | In : Blog

Was sich für Personen, die mit Typografie nicht viel am Hut haben, geradezu obszön anhört, ist für Branchenkenner nicht mehr der Rede wert. Wenn bei der Textgestaltung und im Autoren- und Verlagswesen vom Schusterjungen und dem Hurenkind gesprochen wird, tauchen dennoch immer wieder verblüffte Gesichter auf. Denn, was nach einer Obszönität klingt, entpuppt sich bei näherer Betrachtung als häufig gebrauchter, typografischer Begriff.

Gemeint ist mit dem Schusterjungen die erste Zeile eines neuen Absatzes, die einzeln am unteren Ende einer Seite steht und dort meist ziemlich verloren wirkt. Das Gegenteil davon, nämlich die letzte Zeile am Schluss eines Absatzes, die aber unpassend am Beginn einer neuen Seite steht, wird in Fachkreisen als Hurenkind bezeichnet.

Hinter den anfänglich hellhörig machenden Begriffen verbergen sich somit relativ harmlose Bedeutungen. Dennoch sorgt ein solcher Fachjargon bei seiner Anwendung selbstverständlich nicht selten für interessante und komische Situationen. Fraglich bleibt jedoch, was sich derjenige wohl dabei gedacht hat, der Begriffe wie diese erstmals verwendet hat…??

Vielleicht sollten diese außergewöhnlichen Begriffe einfach gut im Gedächtnis bleiben, um dadurch Autoren, Textern und Schriftsetzer dabei zu unterstützen, fehlerfreier zu arbeiten. So ist auch die so genannte Leiche tunlichst zu vermeiden. Denn dabei handelt es sich um ein Wort oder eine Zeile in einem Manuskript, die einfach ausgelassen und vergessen wurde.